PorträtSchule

Die Schulleitung der BSFH, ein starkes Team: Rektorin Isabel Schuler und Prorektorin Anne Cathrin Mora.

Die Schulleitung der BSFH, ein starkes Team: Rektorin Isabel Schuler und Prorektorin Anne Cathrin Mora.


Eine Berufsfachschule für junge Menschen mit Hör- und Kommunikationsbehinderung

Die BSFH Berufsfachschule unterrichtet junge Menschen mit Beeinträchtigungen wie Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Sehbeeinträchtigung, Autismus, Dyslexie und anderen Handicaps in der beruflichen Grundbildung, in der Berufsmaturität sowie in der Weiterbildung.

Die BSFH schafft Chancengerechtigkeit, indem sie in kleinen Gruppen unterrichtet, Hilfsmittel anbietet oder andere Massnahmen des Nachteilsausgleichs bereitstellt.

Die gesellschaftliche und berufliche Integration der Lernenden sind Auftrag und Bekenntnis der BSFH. Deshalb berät sie auch Lehrbetriebe und pflegt regelmässige Kontakte zu allen an der Ausbildung Beteiligten. Vor Abschluss der Berufsausbildung begleitet und unterstützt sie die Lernenden in der Vorbereitung auf die Stellensuche.

Die Persönlichkeit ist ein Schlüsselfaktor einer erfolgreichen Lebensgestaltung. Darum erwerben die Lernenden an der BSFH auch Selbst- und Sozialkompetenzen, die es ihnen ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und – trotz Handicap – in Beruf und Gesellschaft erfolgreich zu bestehen.

Das Schulgebäude der BSFH befindet sich verkehrsgünstig in Zürich Oerlikon. Im Schnitt werden rund 250 Lernende aus 20 Kantonen von 140 Lehrpersonen in 90 Berufen unterrichtet. Insgesamt werden rund 1250 Lektionen in 50 Räumen bei 10 verschiedenen Schulhäusern erteilt. Wir bieten alle gemäss dem SBFI anerkannten Berufe an.


Eine breit abgestützte Trägerschaft und eine starke Organisation

BSFH-Träger: Sonos, Schweizerischer Hörbehindertenverband, Oberer Graben 48, CH–8400 Winterthur.

BSFH-Schulleitung und Verwaltung: BSFH Berufsfachschule, Schaffhauserstrasse 430, CH–8050 Zürich, Telefon: +41 (0)44 302 06 00, Website: www.bsfh.ch, E-Mail: info(at)bsfh.ch. Rektorin: Isabel Schuler; Prorektorin: Anne Cathrin Mora; Leitung Verwaltung / Personel / Finanzen: Natalia Vazquez; Sekretariat: Christina Brändli, Maria Mancuso; Gioia Nigg; Pausenbetreuung: Elena Petrova.

BSFH-Schulkommission: Christian Trepp, Präsident Sonos, Schweizerischer Hörbehindertenverband, Winterthur (Präsident); Markus Hitz, Rektor Bildungszentrum Zürichsee BZZ, Vertreter SDK (Vizepräsident); Roman Häller (Kassier); Hannes Egli, Geschäftsführer Sonos; Urs Frischknecht, Fachstelle Berufsbildung Glarus, Vertreter SBBK; Lukas Füglister, Vertreter SVEHK; Max Gloor, Vertreter BHP; Barbara Goossens, Vertreterin der Schwerhörigen; Alexandre Thiébaud, Vertreter der Gehörlosen; Sarah Pichler, Fachfrau ASS, Vertreterin der Autismus-Betroffenen; Andrea Blaser, Vertreterin der Sehbehinderten und Blinden.

BSFH-Beisitzer/in: Isabel Schuler, Rektorin BSFH; Anne Cathrin Mora, Prorektorin BSFH; David Stamm, Vertreter Lehrpersonen BSFH.


Isabel Schuler, Rektorin
Die Organistin im Orientexpress

Isabel Schuler liebt Bücher. Aus diesem Grund nennt sie ein gutes Buch noch vor dem Schweizer Taschenmesser als einer der Gegenstände, welche sie auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Zum Mond fliegen? Nein danke. Da würde sie doch viel lieber dem geheimen Archiv des Vatikans einen Besuch abstatten. «Das wäre sicher sehr spannend, dort in den Büchern herumzustöbern und diese alten Dokumente anfassen zu dürfen», sagt Schuler.

Ihre Lektüre beeinflusst auch ihre Liste mit den Dingen, die sie in ihrem Leben mindestens einmal noch machen möchte. Da wäre beispielsweise eine Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn. «Als Jugendliche habe ich Agatha Christies Bestseller «Mord im Orientexpress» gelesen. Seither wollte ich selbst einmal erleben, wie es ist, mit so einem Zug zu fahren und verschiedene Länder und Kulturen mit der Bahn zu bereisen.»

Ihre zweite grosse Leidenschaft ist die Musik. Als Kind wollte sie Organistin werden. «Ich stellte mir vor, dass es ein Traum sein musste, in den grossen Kirchen der Welt auf Orgeln mit über 100 Registern zu spielen und Menschen durch Musik zu verbinden.» Als Teenager hat sie sogar Stunden genommen. «Oft hatte ich zum Üben die ganze Kirche für mich allein.»


Anne Cathrin Mora, Prorektorin
Superheldin mit Vorliebe zum Fondue

Ihr Spitzname an der BSFH ist «Violetta», weil ihr Haar genau diese Farbe hat ebenso wie viele ihrer Accesoirs wie Taschen, Schlüsselanhänger und Tücher. «Violett» ist sogar ein Bestandteil ihres Gebärdennamens: zum V geformte Finger, die in einem Halbkreis zur Seite gezogen werden. Also «lächelndes Violett».

«Als Kind durfte ich diese Farbe nie tragen, darum habe ich heute Nachholbedarf.» Kein Wunder ist ihre Lieblingssuperheldin Violetta Par von den Unglaublichen. Superkräfte wie die Fähigkeit sich unsichbar zu machen oder mit den Gedanken Kraftfelder zu erzeugen sind genau nach ihrem Geschmack. «Das bietet maximalen Schutz für sich und andere.»

Kulinarisch schwankt sie zwischen Marbacher Fondue und frischen Kokosnüssen. Darum würde sie auf eine einsame Insel sowohl ein Caquelon als auch einen Schraubenzieher und einen Hammer mitnehmen. Der Schraubenzieher dient dabei dem Öffnen der Kokosnuss und nicht zum Rühren des Fondues.

Sie ist sehr gesellig. Darum ist ihr Lieblingstier auch das südamerikanische Capybara. «Diese Nagetiere leben in harmonischen Gruppen und unterstützen sich gegenseitig, wenn Gefahr droht.» Schleicht sich ein Jaguar hinterrücks an, fliehen sie ins Wasser. «Das mache ich in den Sommermonaten auch. Aber ich schwimme nicht, sondern verwende dazu meist mein Stand-up-Paddle.» Es gibt noch eine Gemeinsamkeit. Anne Cathrin und Capybaras sind eher dämmerungsaktiv. «Als typischer Nachtmensch fahre ich erst bei Sonnenuntergang zu Höchstform auf.»